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Annika Beck: Der deutsche Tennisstar im Interview

Im Interview verrät uns Annika Beck alles über ihre ersten Tennisjahre, ihre Erfolge und welche Outfits auf dem Platz das Sagen haben.

Im Juni 2012 gelang der deutschen Tennisspielerin Annika Beck erstmals der Einzug ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers in Wimbledon. Dieses Jahr konnte sie bei den Australian Open nach Siegen über Priscilla Hon, Timea Bacsinszky und Laura Siegemund zum ersten Mal das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichen. Aktuell steht die 22-jährige auf Platz 24 der Tennisweltrangliste.

Annika, wie bist du zum Tennis gekommen?

Annika Beck: Mit fünf Jahren habe ich an einem Sommercamp des Vereins Schwarz-Weiß Bonn teilgenommen. Es hat so Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin. Neben dem Tennis tanzte ich Ballett und war in der Leichtathletik aktiv, alles jeweils auf Wettkampfbasis. Später musste ich mich entscheiden, welchen Sport ich intensivieren wollte. Mir gefiel der individuelle Wettkampf beim Tennis. Es war spannender, als gegen die Stoppuhr zu laufen oder gegen das Maßband zu springen. Mit 12 konzentrierte ich mich dann ganz auf Tennis.

Wann hattest du deine ersten Erfolge?

Annika Beck: Mit 14 Jahren gewann ich die deutsche Meisterschaft der Mädchen. Mit der Mädchen-Nationalmannschaft wurden wir 2009 in Mexiko Vizeweltmeister. In Kaarst hatte ich mit 15 meinen ersten Turniersieg bei einem internationalen Damen-Turnier der ITF-Serie. Und mit 16 Jahren bestritt ich mein erstes Turnier der WTA-Tour.

Kannst du dich an deine erste Ausrüstung erinnern?

Annika Beck: Den ersten Schläger kenne ich noch. Es war ein Kinderschläger aus dem Kaufhaus mit einem ganz dünnen Rahmen. Den Schläger habe ich sogar noch! Auf den alten Fotos bin ich immer in Shorts und T-Shirt zu sehen. Ich mochte wohl Röcke nicht so sehr. Die Marken waren wild gemischt, Adidas, Nike und andere.

Was hat dich auf deinem Weg zum Profi besonders motiviert?

Annika Beck: Ein Vorbild hatte ich nicht. Justine Henin oder Kim Clijsters waren Stars, denen ich gerne im TV zugeschaut habe. Doch richtig inspiriert hat mich mehr der Zweikampf mit den anderen Mädchen auf dem Platz.

Kunstvolle Aufnahme von Annika Beck mit einem Tennisschläger

Du hast dein erstes Fed Cup Match gewonnen. Wie fühlt es sich an, für Deutschland zu spielen? Und ist es ein Unterschied zur Tour?

Annika Beck: Ja, beim Match auf der WTA-Tour spielt man für sich und vielleicht noch für seine Fans. Beim Fed-Cup spielt man für sein Land, man ist Teil eines Teams. Wenn man verliert, dann verliert das Team und vielleicht das Land. Die Verantwortung ist hoch, aber es ist eine Ehre, die Repräsentantin seines Landes zu sein. Ich genieße den Teamspirit beim Fed-Cup sehr. Die Atmosphäre ist einmalig.

Wenn du auf den Platz gehst, was ist dir besonders wichtig bezüglich deiner Outfits?

Annika Beck: Im Match muss man gut aussehen, alle Augen sind auf einen gerichtet. Die Matchkleidung muss sitzen, nicht zu weit und nicht zu eng, farblich passend und es darf gerne ein wenig elegant sein. Im Training ist das anders, da trage ich gerne schrille Tops oder T-Shirts mit knalligen Farben und Shorts oder Leggings. Flotte Sprüche auf dem Shirt sind cool. Im Match ist es ein No-Go.

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