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Daniel Aminati

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„Spaß ist der Schlüssel“

Der TV-Star Daniel Aminati für euch im Interview

Du kennst ihn sicher aus dem Fernsehen: Daniel Aminati lächelt dir aus der Pro Sieben-Sendung „Taff“ entgegen, früher hat er Galileo moderiert und tauchte immer wieder in TV Total-Sportevents auf. Im Juli 2015 gewann er bei „Schlag den Raab“ – und auch beim Pro Sieben-Promiboxen ist Aminati immer für eine Überraschung gut! Wir hatten den begeisterten Sportler für euch am Telefon und stellten ganz ungeniert auch ein paar indiskrete Fragen.

Entertainer Daniel Aminati auf einem LedersesselBildquelle: Moritz Schmid/Berlin

Daniel, du sprichst viel davon, sich seiner selbst bewusst zu werden und an seine Träume zu glauben ...
Daniel Aminati: Das ist das A und O im Leben!

... was ist denn im Gegenzug dein größter Albtraum?
Daniel Aminati: Gute Frage. Ich glaube, allein sein wäre furchtbar. Das heißt, die Familie, Friends wären nicht da. Wer mag schon gerne alleine durchs Leben gehen?

Du hast schon die unterschiedlichsten Dinge gemacht. Was würdest du als deinen Karrierehöhepunkt bezeichnen?
Daniel Aminati: Ich habe jetzt keinen direkten Höhepunkt. Mit 20 Jahren habe ich schon tolle Sachen machen dürfen – Boygroup (Bed&Breakfast), das war eine tolle Erfahrung. Oder der erste Film mit 17. Jetzt bin ich seit fast 10 Jahren bei Pro Sieben und habe auch in dieser Zeit viele tolle Momente erleben dürfen. Der Höhepunkt ist nicht an Erfolg gekoppelt, sondern ich finde, dass wenn du Dinge umsetzen kannst – sei es eine Benefizsingle, die auf einmal in die Charts geht – dann ist das für mich auch ein kleiner Höhepunkt, einfach weil es eine Herzensangelegenheit ist.

Früher hast du in der A-Jugend des FC Bayern München gespielt. Warum keine Profikarriere als Fußballer?
Daniel Aminati: Schlussendlich hat das entscheidende Quäntchen gefehlt. Wenn du Fußballprofi werden willst, dann darfst du nur Fußball im Kopf haben. Und das hatte ich nicht. Ich konnte mich schon damals für die Bühne begeistern und habe mit 15 Jahren angefangen, nebenher Tanzjobs anzunehmen.

Ist Fußball heute noch wichtig für dich? Bist du Fußballfan?
Daniel Aminati: Fußballfan wäre zu viel gesagt. Aber ich war neulich im Stadion – Bayern gegen Arsenal. Ich muss sagen, aufgrund dessen, dass ich ja auch selber mal bei Bayern gespielt habe, schlägt natürlich schon das Herz für die Roten. Aber ich bin jetzt nicht so, dass ich jede Woche ins Stadion gehe. Ich mag es sehr, sehr gerne, mir am Samstag die Sportschau anzuschauen. Das finde ich, ist ein schönes Ritual.

2012 hast du dich im Zuge einer Kampagne gegen Mobbing stark gemacht und bist dabei auch mit jungen Erwachsenen in den Boxring gestiegen. Wie kamst du zum Boxen?

Daniel Aminati: Ich weiß noch, wie meine Eltern in der Nacht aufgestanden sind und sich die Boxkämpfe von Muhammed Ali angeschaut haben. Mit Mitte 20 habe ich selbst angefangen zu boxen. Das ist ein sehr komplexer Sport; du hast Konditionstraining dabei, Kraft- und Koordinationstraining. Und ein guter Boxer ist kein Hau-drauf-Typ, sondern eigentlich ein Schachspieler. Kraft und Strategie, das ist toll.

Auch sonst bist du sehr engagiert. Was liegt dir aktuell besonders am Herzen?
Daniel Aminati: Gerade ist natürlich die Flüchtlingssituation ein großes Thema. Genauso wie in den letzten Jahren will ich auch in diesem Dezember eine Benefiz-Single rausbringen. In diesem Fall, um das Geld Flüchtlingen zu spenden.

Du hast als Promi schon auch eine Vorbildfunktion und Verantwortung. Könntest du dich da auch an eine Vaterrolle gewöhnen?
Daniel Aminati: Äh ... Ja! Ich bin jetzt 42. So langsam wird es da auch mal Zeit, über Kinder nachzudenken. Das passiert gerade auch automatisch aufgrund dessen, dass meine Zwillingsschwester vor zwei Jahren schon ihr zweites Kind bekommen hat. Ich merke, Kinder – das wird schon ein Thema, auch für mich. Ich kann mir vorstellen, so in zwei oder drei Jahren bin ich soweit, meine eigene Familie zu gründen. Auf jeden Fall.

Schon jemand in Aussicht?
Daniel Aminati: (Lacht.) Die Dame sitzt neben mir und grinst mich an. Jaja, ich bin ja seit fünf Jahren liiert. Das ist meine Anja.

Eine letzte Frage zum Abschluss: Kannst du der INTERSPORT YOUNGSTERS-Community noch einen Geheimtipp zum Thema Fitness mitgeben?
Daniel Aminati: Ich denke, wenn man Spaß an einer Sache hat, dann macht man die Sache auch gerne. Sport ist natürlich Anstrengung, das ist klar, sonst bringt es nichts. Aber es ist ja nicht nur so, dass du einen gesundheitlichen Effekt hast. Wenn du Sport machst, setzt du auch Endorphine frei, Glückshormone. Sport macht also, wenn man es gut macht, happy. Spaß, das ist der Schlüssel. Amen.

Daniel, vielen Dank für deine Zeit und das nette Telefonat!

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