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Gewusst, wie: Ein Zelt aufbauen

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So wirst du der King im Zeltaufbauen

Ob auf einer Outdoor-Party mit den BBFs oder einfach so im Garten oder am See – in der Natur zu übernachten ist das Größte. Wir zeigen dir, worauf du achten musst, damit dein Zelt auch noch am nächsten Morgen steht. Und wir verraten dir auch, was eine echt blöde Idee ist!

Wir sind mal eben weg – im Igluzelt

Jetzt aber raus. Einfach die Tasche packen - Schlafsack, Badehose, Taschenlampe - und los geht’s. Zieht es euch ans Wasser, in die Berge, auf die nächste Outdoor-Party oder einfach nur auf die Wiese hinter Omas Haus? Egal wo ihr seid, zum Zelten braucht ihr nicht viel Zubehör. Ihr seid mobil und direkt in der Natur. Und der Aufbau? Ist gar nicht so kompliziert wie anfangs gedacht und mit ein bisschen Übung und unseren Tipps inklusive Aufbauanleitung werdet ihr schnell zu echten Outdoor-Profis.

Kleines Zelt aufbauen: von Innen nach Außen

  1. Zunächst breitet ihr das Innenzelt mit der Bodenfläche auf dem Untergrund aus.
  2. Ihr fixiert die Ecken mit Heringen im Boden (keine Sorge, ihr müsst nicht auf Fischfang gehen. Heringe sind die langen Haken mit gebogenem Ende, mit denen das Zelt im Boden verankert wird).
  3. Jetzt faltet ihr die Zeltstangen auseinander. Sie rasten ineinander ein und ergeben lange bewegliche Stangen.

Aufbauskizze für ein kleines Igluzelt, die Bodenfläche

  1. Ihr kreuzt die Stangen über dem auf dem Boden liegenden Zelt und steckt sie in die dafür angedachten Ösen oder Schlingen. Am besten stellt ihr euch quer gegenüber und jeder befestigt ein Ende.
  2. Die Stangen ergeben jetzt zwei Bögen, die sich in der Mitte kreuzen.
  3. Einer von euch sollte die Bögen festhalten, während der andere das Innenzelt daran befestigt. Dies geschieht durch Schlaufen oder Haken.

Das Ergebnis eurer Arbeit sieht fast schon aus wie ein richtiges Zelt. Es würde allerdings empfindlich kalt und nass werden. Was fehlt? Genau, das Außenzelt.

  1. Das Außenzelt legt ihr über das bereits errichtete Zelt. Schaut dabei, dass die Seite mit dem Eingang bei Innenzelt und Außenzelt übereinander liegen.
  2. Auch das Außenzelt wird an den Zeltstangen verknotet.
  3. Anschließend befestigt ihr es noch mit Heringen im Boden und zieht es mit den Spannschnüren straff. Das Außenzelt sollte nie auf dem Innenzelt aufliegen, denn nur so bleibt es im Inneren immer schön trocken.

Aufbauskizze für ein kleines Igluzelt, Befestigung mit Heringen

Und hier der Zeltaufbau noch mal als Video zum Anschauen:

Mehr als drei? Das Zelt mit Schlafkammern

Wenn ihr mit mehreren Freunden unterwegs seid, empfiehlt sich ein Zelt mit mehreren Schlafkammern. Die größeren Zelte für mehrere Personen haben oft auch eine größere Höhe. So könnt ihr bequem im Zelt stehen, und müsst nicht alle durcheinander kriechen. Auch gibt es meist einen Vorraum. Hier könnt ihr es euch gemütlich machen, wenn es draußen kalt ist oder regnet.

Großes Zelt aufbauen: von Außen nach Innen

Der Aufbau eines größeren Zeltes erfolgt von Außen nach Innen.

  1. Zunächst wird das Außenzelt auf dem Boden ausgebreitet.
  2. Dann müsst ihr die Zeltstangen auseinanderklappen und durch die dazugehörigen Laschen schieben. Ihr werdet sehen: die Zuteilung der Stangen ergibt sich entweder durch die Länge oder eine farbige Markierung am Zelt ganz von alleine.

Aufbauskizze für ein großes Zelt, das Außenzelt

  1. Jetzt werden die Stangen aufgerichtet, sodass sie das Zelt später tragen können. Dies geschieht, indem ihr die Stangen in die Ösen des Außenzeltes steckt. Einfacher gehts, wenn ihr euch gegenüberstellt und jeder das Ende einer Stange in die dazugehörigen Ösen steckt. Die Stangen bilden jetzt Bögen, die durch die Fixierung in den Ösen gut halten, aber noch nicht alleine stehen.
  2. Anschließend befestigt ihr die Kopfseite des Zeltes mit Heringen im Boden und richtet dann das Zelt auf. Am besten übernimmt jeder eine Seite: Ihr stellt die Bögen und damit das Zelt nacheinander der Länge nach auf.
  3. Das Zelt erhält seine Stabilität, indem ihr die Zeltschnüre spannt und im Boden befestigt. Dadurch wird das Zelt fixiert. Es steht!
  4. Jetzt alle Seiten mit Heringen befestigen und alle Zeltschnüre spannen.

Aufbauskizze für ein großes Zelt, fertig zum Schlafkabinen einhängen

  1. Es fehlen nur noch die Schlafkabinen. Im Zelt findet ihr Schlaufen, an denen die Kabinen ganz einfach eingehängt werden.
  2. Jetzt noch Isomatte und Schlafsack rein – und dann seid ihr auch schon fertig!

Hier könnt ihr euch den Zeltaufbau anschauen:

Tipps für den Zeltaufbau

Morgens im Zelt aufzuwachen ist ein großartiges Gefühl. Diese Tipps für den Zeltaufbau sorgen für eine ruhige Nacht.

Aufbau – Fläche:

Die Fläche sollte möglichst eben sein, damit ihr gut liegen und eure Sachen verstauen könnt. Entfernt spitze Steine, Äste, Zweige bevor ihr euer Zelt aufbaut. Der Zeltboden wird es euch danken – euer Rücken auch.

Aufbau – Helfer:

Ein kleineres Zelt bekommst du vielleicht auch alleine aufgestellt, leichter geht es immer zu zweit. Beim größeren Zelt mit Schlafkabinen solltet ihr aber mindestens zu zweit sein.

Aufbau – Ort:

Meidet Senken, sie können bei starkem Regen voll Wasser laufen und euch und euer Zelt ziemlich nass machen; auch sollte das Zelt nicht neben hohen alleinstehenden Bäumen aufgestellt werden, denn hier kann bei Gewitter ein Blitz einschlagen.

INTERSPORT YOUNGSTERS wünscht euch viel Spaß beim Draußenschlafen.
 

Blöde Idee: Das Zelt zum allerersten Mal aufbauen, wenn du es brauchst. Denn dann stehst du womöglich nachts und bei Wind grübelnd vor den Stangen und weißt nicht, an welchem Eck des Zeltes du zuerst anfangen sollst. Peinlich!

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