Groß, größer, Basketball?

Die meisten Basketball-Spieler sind an die zwei Meter groß, wenn nicht noch größer. Aber muss man deshalb eine bestimmte Größe haben, um Basketball spielen zu können? Die klare Antwort ist: Nein!

Es hat natürlich seine Vorteile, groß zu sein. Gerade beim Korbwerfen spart man sich viel Aufwand, wenn man nicht erst großartig abspringen muss. Es gibt aber auch im Profi-Basketball keine vorgeschriebene Mindestgröße, bestätigt Christoph Büker, der Pressesprecher vom Deutschen Basketball Bund: „Körperhöhe in Verbindung mit Beweglichkeit hilft aber sehr“. Größe ist also gut, viel entscheidender ist aber, wie gut man mit dem Ball umgehen kann – und wie schnell man ist.

Ex-Basketball-Profi Early Boykins ist nur 1,65 Meter groß

Kleinere Spieler sind oft dynamischer und agiler. Sie dribbeln sich eher mal schnell den Ball durch die Beine und lassen dann den Gegner einfach stehen, wenn sie übers Spielfeld sprinten. Deshalb gab und gibt es im Profi-Basketball auch Spieler, die noch nicht einmal die 1,70-Meter-Marke geknackt haben: Earl Boykins zum Beispiel. Er ist gerade einmal 1,65 Meter groß und spielte über zehn Jahre lang in der NBA, der amerikanischen Basketball-Liga.

Kurz: Wenn du Basketballspieler werden willst, obwohl du kein Riese bist – go for it!